30 US-Trends für das europäische Web-Business

April 1, 2012

30 US-Trends für das europäische Web-Business hat Marc Ziegler, Geschäftsführer Mediencluster NRW GmbH, identifziert. Dazu wurden auf Basis der Deals von US Venture Capital Investoren im Jahr 2011 neue Geschäftsmöglichkeiten für das Jahr 2012 herausgefiltert. Die großartige Zusammenstellung sollte man sich unbedingt  im Detail anschauen.

Zentrale Ergebnisse:

  • Consumer-Themen bleiben das Investment Segment Nr. 1 bei den digitalen Medien
  • Investments in B2B Start-Ups nehmen in den USA stark zu
  • E-Commerce Plattformen und Advertising Solutions belegen die führende Position im Investment-Ranking
  • Produktivität-Tools und Crowdsourcing Services gewinnen an Fahrt
  • Wichtige Parameter sind Social-Local-Mobile, Contextual, Rich Media, Real-Time, On Demand und Facebook-Integration

Quelle: Apollo M – Der Zukunftsblog

***** DigitalStrategyBlog.com E-Mail Newsletter *****
***** Markus Caspari auf Twitter folgen *****


Sieben digitale Trends 2012

Januar 1, 2012

JWT hat seine jährliche Liste mit den “100 Things to Watch” veröffentlicht.

Aus meiner Sicht sind von dieser JWT-Auswahl die folgenden sieben “digitalen Trends”  am interessantesten:

1. Access Everywhere
Nicht neu, aber die Bedeutung wird weiter zunehmen.

14. Crowdsourced Learning
Nutzer können eigene Kurse kreieren und Fragen beantworten, wie z.B. bei Udemy.com oder Sophia.org. Oder man nutzt Websites wie Skillshare.com, um von Gleichgesinnten zu lernen. Über Skillshare erschien kürzlich auch Artikel bei Techcrunch.

21. Facial Recognition Fury
Google, Apple und Facebook experimentieren alle mit Gesichtserkennung, ein Thema über das hier schon intensiv berichtet wurde:

23. Flipped Classroomes
Online lernen mit Khan Academy.

45. Mobile Security
Mit der zunehmenden mobilen Nutzung – insbesondere mobiler Bezahlung – nehmen auch die Sicherheitsrisiken zu und daher auch die Investitionen in Präventionsmaßnahmen.

53. P-to-P Experiences
Neue Tools ermöglichen Urlaubern neue Erfahrungen zu machen, StartUps sind diesem Bereich sind z.B. Vayable oder SideTour.

93. Voice Control
Siri von Apple ist erst der Anfang.

Weitere Artikel zum Thema:
Neun innovative Online-Unternehmen, die man beobachten sollte

***** DigitalStrategyBlog.com E-Mail Newsletter *****
***** Markus Caspari auf Twitter folgen *****


Digital Publishing mit Tablet-PCs: Status quo und Prognosen

November 4, 2011

Tablet-PCs werden laut aktuellen Prognosen von Gartner im Jahr 2011 weltweit mehr als 63 Millionen mal verkauft – eine Steigerung von 261 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das ist dreimal mehr als viele Schätzungen in 2010 es noch vorhergesagt hatten. Für 2015 werden 326,3 Millionen verkaufte Geräte prognostiziert.

Günstige Tablets wie das Kindle Fire von Amazon werden zusätzliche Dynamik in den Markt bringen.

Bei der Marktdurchdringung in den einzelnen Ländern gibt es enorme Unterschiede. Während die Schweiz in der Tablet-Penetration vorne liegt, werden in Deutschland voraussichtlich kumuliert nur etwa 2,6 Millionen Endgeräte bis Ende 2011 verkauft. Mehr als 70 Prozent aller in 2011 verkauften Tablets stammen von Apple.

Diese hohe Konzentration bringt für die Medienbranche nicht ausschließlich nur Nachteile mit sich. Auf diese Weise kann sich ein Mikrosystem entwickeln, das groß genug ist, um Anreize für weitere Investitionen zu schaffen.

Während einer Panel-Veranstaltung auf den Medientagen München 2011, die unter dem Motto „Erfolg und Ernüchterung im Jahr 2 nach iPad“ stand, diskutierte die Unternehmensberatung Oliver Wyman mit Branchenvertretern die Voraussetzungen für erfolgreiche Strategien.

Der Schwenk von kostenlosen werbefinanzierten Webseiten hin zu bezahlten digitalen Apps, dürfte für viele Medienunternehmen essentiell sein.

Das bestätigt auch Thomas Henkel, Executive Vice President und Leiter Unternehmensentwicklung, Strategie & Diversifikation bei Gruner + Jahr in Hamburg: „Wir haben keine Alternative. Wir müssen investieren und kooperieren, denn wir agieren in einem strukturell rückläufigen Markt.“

Klicken zum Vergrößern der Grafik

Neben den schrumpfenden Auflagen im Printgeschäft kämpfen die meisten Medienunternehmen um Erfolge in der Monetarisierung der digitalen Publikationen.

Obgleich laut einer aktuellen iPad-Nutzungsstudie des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) 67,5 Prozent der deutschen iPad-Besitzer Zeitschriften auf ihrem Tablet lesen, spiegelt sich das nicht in den Zahlen der Verlagshäuser wider.

Der Axel Springer Verlag, der mit „Bild“ regelmäßig die Top-Position der umsatzstärksten iPad-Apps belegt, verkaufte im Juli 2011 nur etwa 17.500 Apps pro Ausgabe. Für Georg Konjovic, Director Premium Content bei Axel Springer in Berlin, sind das trotzdem ermutigende Zeichen: „Bei Axel Springer ist keine Ernüchterung bezüglich der Apps festzustellen: Wir befinden uns gerade am Anfang einer nachhaltigen, veränderten Mediennutzung. Das Wachstum wird in den nächsten Jahren alle bisherigen Produktinnovationen in den Schatten stellen. Zusammen mit der vorhandenen hohen Zahlbereitschaft der Kunden ist das eine positive Entwicklung.“

Um an dieser positiven Entwicklung zu partizipieren, müssen deutsche Verlage allerdings ihre internen Prozesse optimieren und technologische Voraussetzungen schaffen.

Zusätzlich zur Marktdurchdringung von Tablets gibt es aus Sicht von Oliver Wyman weitere vier Kerntreiber, die die Nachfrage nach digitalen Zeitschriften fördern: Preisgestaltung, Qualität, App-Auswahl und die Nutzung viraler Elemente.

Preisgestaltung

Um Printprodukte nicht zu kannibalisieren, ist auch bei digitalen Ausgaben ein printähnlicher Preis zu empfehlen. Der Preis lässt sich insbesondere über Testangebote, Bundles mit Print sowie über Abomodelle nachfragesteigernd optimieren.

Viele Medienunternehmen führen derzeit Preisexperimente durch. Wichtig für den Verkaufsprozess sind zudem transparente Geschäftsbedingungen, keine versteckten Gebühren oder Mindestlaufzeiten für Abonnements. Sensibel sollten Verlage auch mit kostenlosen Aktionen umgehen, um nicht die Zahlungsbereitschaft der Kunden zu riskieren.

Qualität

Dass das Geschäft mit den Zeitschriften-Apps bisher noch wenig erfolgreich ist, liegt auch an der Qualität der Applikationen, wie z.B. wenig intuitive Benutzeroberflächen, kaum Multimediaeinsatz und zu geringe inhaltliche Abgrenzung von den Online-Inhalten. Aus Käufersicht führte das zu einem schlechten Preis-Leistungs-Verhältnis.

App-Auswahl

Nur rund zehn Prozent der 200 umsatzstärksten Apps in Deutschland sind von Medienunternehmen. Durch Stöbern im App-Shop lassen sich die Titel nur sehr schwer finden. Nur die namentliche Suche führt letztendlich zum Wunschtitel. Selbst übergreifende App-Kiosk-Initiativen vermarkten nur einen Bruchteil der am Kiosk üblicherweise verfügbaren Titel.

Nutzung viraler Elemente

Derzeit werden Like- und Empfehlungsfunktionen kaum genutzt. Eine der Ausnahmen ist Flipboard mit seiner Integration von Facebook und Twitter. Nach Einschätzung von Oliver Wyman werden alleine bei Flipboard mehr als vier Millionen Artikel über Social-Media-Kanäle empfohlen

Quelle: Oliver Wyman

***** DigitalStrategyBlog.com E-Mail Newsletter *****
***** Markus Caspari auf Twitter folgen *****


Flexible Displays für Smartphones

Oktober 30, 2011

Smartphones mit flexiblen Displays: Samsung Sprecher Robert Yi sagte am Freitag, dass sie im nächsten Jahr Smartphones mit flexiblen Displays auf den Markt bringen werden. Danach wird es auch Tablets mit flexiblen Displays geben.

Im Mai 2011 berichtete ich hier im DigitalStrategyBlog.com über einen PaperPhone Prototyp. Damals hieß es noch, dass in den nächsten 5 Jahren alle Smartphones so aussehen werden – es wird wohl schneller Realität.

Bereits im September 2011 wurde von ibitimes.com über das Smartphone Galaxy Skin berichtet und eine Designstudie von Professor Haeseong J. Jee und von Hye Yeon You gezeigt.

Auch Nokia arbeitet laut CNET an flexiblen Displays. Auf der Nokia World in London wurde diese Woche der Prototyp “Nokia kinetic” vorgstellt.

***** DigitalStrategyBlog.com E-Mail Newsletter *****
***** Markus Caspari auf Twitter folgen *****


Jeff Jarvis: Public Parts

August 13, 2011

Jeff Jarvis beginnt mit der Promotion seines neuen Buches Public Parts: How Sharing in the Digital Age Improves the Way We Work and Live, das im September 2011 erscheinen wird. Jeff Jarvis lebt das Thema “Öffentlichkeit”, das in dem Video-Teaser zum Buch angesprochen wird, selbst vor.

Sein Buch “Was würde Google tun?” war ein Bestseller und ist auch heute noch relevant und sehr zu empfehlen, obwohl die englische Originalausage bereits Anfang 2009 erschienen ist und sich seitdem einiges im Internet-Business verändert hat. In dem neuen Buch Public Parts wird es vermutlich darum gehen, das die Vorteile der eigenen “Öffentlichkeit”, die Nachteile beim Datenschutz oft überkompensieren.

Auch ich selbst habe überwiegend sehr positive Erfahrungen mit meinen Blogs gemacht und bekomme meist konstruktives, interessantes Feedback.

Jeff Jarvis hat schon im Februar einen beachtenswerten Artikel zum Thema “German privacy paradox” geschrieben und sich auch schon oft über die Datenschutz-Angst der Deutschen bei Google Street View amüsiert – auch hier teile ich seine Meinung.

Bei den Themen Datenschutz und Öffentlichkeit fallen mir zwangsläufig auch die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Augmented Reality & Face Recognition ein ein, die sehr weitreichende Datenschutz-Konsequenzen haben werden. Im Vergleich dazu werden die Bedenken bei Google Street View geradezu lächerlich erscheinen  – hier bin ich zwischen Faszination und Beängstigung hin- und hergerissen.

Weitere Artikel zum Thema:
Jeff Jarvis: Was würde Google tun?

***** DigitalStrategyBlog.com E-Mail Newsletter *****
***** Markus Caspari auf Twitter folgen *****


Neun innovative Online-Unternehmen, die man beobachten sollte

Juli 30, 2011

JWT hat eine inspirierende Präsentation erstellt, mit den 100 Things to Watch in 2011. In der Präsentation für 2012 wird es dann eine Retrospektive geben, inwieweit die Vorhersagen eingetroffen sind.

Nachfolgende Ideen bzw. die damit verbundenen StartUps sind besonders spannend, weshalb sie hier im Einzelnen z.T. mit Video erwähnt werden.

Automatische Check-Ins (No. 6 in der JWT-Präsentation):
geloqi
, eine “hyper-personalisierbare” App, die es Nutzern ermöglicht, automatische Erinnungen an sich selbst oder Freunde zu schicken, wenn man definierte Orte betritt.

CAPTCHA Adversiting (No. 17 in der JWT-Präsentation):
Eine sehr interessante Idee, die von von Solve Media umgesetzt wird.

Digital Indoor Maps (No. 27 in der JWT-Präsentation):
Pläne von Einkaufszentren, Flughäfen etc. auf Smartphones.

Micro-Business (No. 51 in der JWT-Präsentation):

Social objects: stickybits (No. 83 in der JWT-Präsentation):
Digitale Inhalte an physische Objekte “anheften” – das StartUp stickybits bietet eine Lösung.

***** DigitalStrategyBlog.com E-Mail Newsletter *****
***** Markus Caspari auf Twitter folgen *****


Zehn Top Trends im mobilen Internet

Juni 16, 2011

Trends im mobilen Internet: Matt Murpy und Mary Meeker haben schon im Februar 2011 eine bemerkenswerte Präsentation über die zehn Top Trends im mobilen Internet veröffentlicht. Beide sind Partner bei Kleiner Perkins Caufield & Byers, einer der bedeutendsten Venture Capital Gesellschaften der Welt.

Kleiner Perkins Caufield & Byers haben z.B. sehr früh in Google, Amazon und Electronic Arts investiert. Aktuell hält die Venture Capital Gesellschaft zahlreiche Beteiligungen an innovativen Unternehmen im Mobile-Sektor – ein Grund mehr sich die Präsentation genau anzusehen.

***** DigitalStrategyBlog.com E-Mail Newsletter *****
***** Markus Caspari auf Twitter folgen *****


PaperPhone Prototyp – das Smartphone der Zukunft

Mai 8, 2011

PaperPhone nennt sich ein neuer “Smartphone-Prototyp”, den Roel Vertegaal, Direktor des Human Media Lab der Queens Univesity in Kanada, kommende Woche auf einer Konferenz in Vancouver der Öffentlichtkeit präsentieren wird.

Der Computer fühlt sich an wie ein kleines Stück flexibles, interaktives Papier und laut Roel Vertegaal werden alle Smartphones innerhalb von fünf Jahren so aussehen.

Quelle: Human Media Lab, Queen University Canada

***** DigitalStrategyBlog.com E-Mail Newsletter *****
***** Markus Caspari auf Twitter folgen *****


Digitale Marketingtrends: Location Based Advertising und Real-Time Bidding

März 27, 2011

Sieben digitale Marketingtrends für 2011 hatten die Experten von eMarketer vor einigen Monaten  prognostiziert. Das erstes Quartal 2011 ist fast vorbei und bislang liegen sie mit Ihren Prognosen recht gut – dazu gehören unter anderem stark steigende Ausgaben für Social Media Werbung, sowie die Zunahme von Real-Time Bidding im Display Advertising (insbesondere in den USA zu beobachten) und ein weiterer Bedeutungsanstieg von Location Based Advertising (LBA).

Grundsätzlich sind diese digitalen Trends hinlänglich bekannt und bieten keinen Neuigkeitswert, allerdings enthält die nachfolgende eMarketer-Präsentation sehr viele brauchbare Fakten und gutes Zahlenmaterial.

***** DigitalStrategyBlog.com E-Mail Newsletter *****
***** Markus Caspari auf Twitter folgen *****


Social Media + Augmented Reality + Face Recognition

November 9, 2010

Social Media, Augmented Reality und Face Recognition eröffnen in ihrer Kombination völlig neue Möglichkeiten für mobile Applikationen & Geschäftsmodelle. Wie die Zukunft des Social Networkings in Kombination mit Augmented Reality vielleicht bald aussehen könnte, zeigen spannende drei Konzeptdesigns von Philip Langley und Matthew Buckland von memeburn.com.

Erstes Konzeptdesign: Man hält ein Smartphone auf eine fremde Person und erhält innerhalb von Sekunden via mobiler Gesichtserkennung Informationen aus öffentlichen Profilen und Social Networks. So werden gemeinsame Interessen und Freunde erkennbar. Der Nutzer kann sein Gegenüber zum eigenen Netzwerk einladen. Durch eine sematische Suche erhält man “Kommentare”, die mit der betreffenden Person in Verbindung stehen.

Zum Vergrößern anklicken

Apple hat kürzlich nach Angaben von TechCrunch angeblich das schwedische Unternehmen Polar Rose akquiriert, das zu einem der Pioniere im Bereich Face recognition gehört. Auf YouTube war auch ein Video zu dem Polar Rose Produkt Recognizr verfügbar, das mittlerweile “vom Nutzer entfernt wurde” – man muss sich lediglich Artikel vom Jahresanfang anschauen, die auf dieses Video verweisen. Offenbar möchte jemand nun nicht mehr die Öffentlichkeit für sein Produkt, die man zuvor noch suchte – wieso sonst stellt man ein Produktvideo zunächst YouTube und entfernt es später wieder?

Ein cnet-Artikel liefert weitere Details über mögliche Ambitionen und die Produkte von Polar Rose im Bereich mobiler Gesichtserkennung – besonders interessant erscheint mir das Produkt FaceCloud

Die Fortschritte im Bereich der mobilen Gesichtserkennung in den letzten Jahren waren erheblich, wie z.B. das nachfolgende Video einer Master Thesis von Mai 2010 zum Thema Face Recognition & Augmented Reality zeigt:

Schon heute ist der mobile Abgleich von Produktabbildungen mit Datenbanken problemlos möglich, wie Applikationen von StartUps wie kooaba zeigen:


Auch omoby bietet “Mobile Visual Search”:
[Vimeo 6773049 w=450]

Es gehört nicht viel Phantasie dazu, noch einen Schritt weiter zu denken. Forscher der University of Manchester haben kürzlich ein Video auf YouTube veröffentlicht, das Echtzeit-Gesichtserkennung auf einem Nokia N900 zeigt – die allerdings nur für die Identifikation des Benutzers verwendet wird.

Diese Arbeit gehört übrigens zum Projekt “MOBIO – Mobile Biometry“.

Zweites Konzeptdesign: Man läuft durch eine Straße und erhält weitere Informationen via Augmented Reality App, die öffentliche Datenbanken und Verzeichnisse mit den Geokoordinaten verbindet. Anschließend sieht man im mobilen Augmented Reality Browser die Social Network Profile derjenigen Personen, die in den jeweiligen Häusern wohnen. Wenn die entsprechenden Personen Teil des eigenen Netzwerks sind, sieht man z.B. deren Empfehlungen zu den besten Einkaufsmöglichkeiten am jeweiligen Ort.

Zum Vergrößern anklicken

Mit einer App der Commonwealth Bank in Australien ist es schon heute möglich, von 95% der Wohnungsimmobilien in Australien aktuelle und historische Preise per Augmented Reality App anzeigen, wie dieses Video zeigt:

Das StartUp Tagwhat bietet derzeit Social Augmented Reality Funktionalitäten, die es vielleicht auch einmal in Facebook Places geben könnte.

Drittes Konzeptdesign: Ein Smartphone wird auf eine Gruppe von Personen gehalten. Daruch werden beispielsweise direkt die Kontakte 1. und 2. Grades aus einem Business Network sichtbar und es wird ersichtlich wer mit wem “vernetzt” ist.

Zum Vergrößern anklicken

Ein weiteres StartUp aus dem Bereich Face Recognition, das man sich auch unbedingt anschauen sollte ist Viewdle. Das Unternehmen hat im Dezember 2008 bei der LeWeb Paris StartUp Competition gewonnen. In einem Artikel bei Vator.tv aus 2008 heißt es “Google is looking at some speech-to-text and facial-recognition technologies.

Viewdle wurde mit Venture Capital finanziert. Im Oktober 2010 gab Viewdle eine “Series B” Finanzierungsrunde über 10 Millionen US$ bekannt – zu den Investoren gehören unter anderem Qualcomm und der BlackBerry Partners Fund.

Video von der LeWeb Paris 2008:

Solche Ideen zeigen die enormen Herausforderungen die auf den Datenschutz zukommen könnten. Sie würden die bisherigen Diskussionen um Google und Facebook bei weitem übertreffen. Das gleiche gilt für die damit einhergehenden soziologischen Folgen, die noch weitaus schwerwiegender sein werden wie die ökonomischen und juristischen Aspekte. Bislang haben sich neue Technologien jedoch früher oder später immer durchgesetzt – trotz erheblicher “Nebenwirkungen”.

Weitere Artikel zum Thema u.a. auf AugmentedRealityBiz.com:

***** DigitalStrategyBlog.com E-Mail Newsletter *****
***** Markus Caspari auf Twitter folgen *****


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.