Flexible Displays für Smartphones

Oktober 30, 2011

Smartphones mit flexiblen Displays: Samsung Sprecher Robert Yi sagte am Freitag, dass sie im nächsten Jahr Smartphones mit flexiblen Displays auf den Markt bringen werden. Danach wird es auch Tablets mit flexiblen Displays geben.

Im Mai 2011 berichtete ich hier im DigitalStrategyBlog.com über einen PaperPhone Prototyp. Damals hieß es noch, dass in den nächsten 5 Jahren alle Smartphones so aussehen werden – es wird wohl schneller Realität.

Bereits im September 2011 wurde von ibitimes.com über das Smartphone Galaxy Skin berichtet und eine Designstudie von Professor Haeseong J. Jee und von Hye Yeon You gezeigt.

Auch Nokia arbeitet laut CNET an flexiblen Displays. Auf der Nokia World in London wurde diese Woche der Prototyp „Nokia kinetic“ vorgstellt.

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Zehn Top Trends im mobilen Internet

Juni 16, 2011

Trends im mobilen Internet: Matt Murpy und Mary Meeker haben schon im Februar 2011 eine bemerkenswerte Präsentation über die zehn Top Trends im mobilen Internet veröffentlicht. Beide sind Partner bei Kleiner Perkins Caufield & Byers, einer der bedeutendsten Venture Capital Gesellschaften der Welt.

Kleiner Perkins Caufield & Byers haben z.B. sehr früh in Google, Amazon und Electronic Arts investiert. Aktuell hält die Venture Capital Gesellschaft zahlreiche Beteiligungen an innovativen Unternehmen im Mobile-Sektor – ein Grund mehr sich die Präsentation genau anzusehen.

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PaperPhone Prototyp – das Smartphone der Zukunft

Mai 8, 2011

PaperPhone nennt sich ein neuer „Smartphone-Prototyp“, den Roel Vertegaal, Direktor des Human Media Lab der Queens Univesity in Kanada, kommende Woche auf einer Konferenz in Vancouver der Öffentlichtkeit präsentieren wird.

Der Computer fühlt sich an wie ein kleines Stück flexibles, interaktives Papier und laut Roel Vertegaal werden alle Smartphones innerhalb von fünf Jahren so aussehen.

Quelle: Human Media Lab, Queen University Canada

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Mobile Medien: Strategien & Handlungsempfehlungen

November 6, 2010

Nach Prognosen von IDC und Gartner wächst die Zahl der genutzten Tablet-PCs, Touch Smartphones und Touch Netbooks von derzeit 32 Millionen auf 182 Millionen bis zum Jahr 2014. Angesichts des enormen Markterfolges von Apples iPad und Android basierten Geräten, erwarten die Berater von Oliver Wyman, dass selbst diese optimistischen Prognosen bereits 2010 übertroffen werden.


Aktuelle Erhebungen von Oliver Wyman zeigen, dass die großen deutschen Medienhäuser wie Burda, Gruner+Jahr oder Holtzbrinck im Schnitt vier ihrer fünf Toptitel als elektronische Formate anbieten. Weitet man die Auswahl auf die 15 auflagenstärksten Publikationen aus, sinken die Werte signifikant auf 40, 53 und 47 Prozent.

Zeitungen, Zeitschriften oder Magazine mit niedrigeren Auflagenzahlen sind im digitalen Zeitalter oft noch gar nicht angekommen. Eine Ausnahme unter den deutschen Medienunternehmen ist der Axel Springer Verlag: 12 der 15 bestverkauften Titel werden im hauseigenen iKiosk zum Verkauf angeboten.

Im Auftrag der fünf größten Verlagshäuser in den USA hinterfragte Oliver Wyman den realen Bedarf der Medienkonsumenten an einer digitalen Umsetzung klassischer Printveröffentlichungen. Angesichts einer Simulation, wie die elektronische Medienlandschaft aussehen könnte, gaben 2.000 Befragte an, dass sie an der digitalen Darstellungsform interessiert seien und für die Nutzung auch Geld ausgeben würden – und zwar mindestens genauso viel wie für die herkömmliche Zeitung oder das gedruckte Magazin.

Das Ergebnis der Studie macht zudem deutlich, dass mithilfe von Kombinationsangeboten von Print- und Online-Publikationen der Absatz der gedruckten Medien steigt. Diese neuen Erkenntnisse bestätigten die US-amerikanischen Medienunternehmen darin, unter dem Projektnamen „Next Issue Media“ (NIM) eine gemeinsame Plattform zur digitalen Darstellung ihrer Titel voranzutreiben.

Der Erfolg von Applikationen hängt davon ab, wie gut sie gemacht sind und was sie dem Nutzer bringen. Bei digitalen Versionen von Zeitungen, Zeitschriften oder Magazinen verhält es sich nicht anders, wie die Studie zum NIM-Projekt zeigt. Eine digitalisierte Kopie der Printversion anzubieten, reicht daher nicht aus. Die Inhalte müssen für die Präsentation in den neuen Medien aufbereitet werden, das elektronische Pendant zum gewohnten Blatt muss einen funktionalen und inhaltlichen Mehrwert bieten.

Erste Erfolge mit bezahlten Apps zeigten aber, das die Systematik des Paid Content, also des bezahlten Inhalts, auch auf mobilen Endgeräten funktioniert. Als Grundregel gilt: Je leichter dem Kunden der Zugang zum Angebot gemacht wird, umso eher ist er bereit, zuzugreifen. Das wäre auch der Fall, wenn der Leser zum Beispiel per Fingerberührung auf dem Touch Pad sein Abo verlängern oder einen anderen Verlagstitel dazubestellen könnte.

In den USA hat sich das Konzept mit den bezahlten Inhalten bereits bewährt: Die Verlage verkauften deutlich mehr Abonnements als erwartet. Gleichzeitig sind Unternehmen bereit, für Werbung auf dem PC-Tablet oder dem iPad ähnliche Preise zu bezahlen wie für Anzeigen in Printmedien. Um sich auch diese Werbeeinnahmen zu sichern, nutzen die Medienunternehmen die starke Nachfrage doppelt aus: Wer im Online-Medium werben will, muss parallel eine Anzeige im Print-Pendant schalten.

In Deutschland verfolgt der Axel Springer Verlag  die Entwicklung des digitalen Marktes, unter anderem mit dem iKiosk als titelübergreifende Vertriebsplattform und iconist, dass ausschließlich für die Lektüre auf mobilen Endgeräten kreiert wurde. Donata Hopfen, Geschäftsführerin von BILD digital, sprach auf einem Panel während den Medientagen München 2010 von „durchwegs zufriedenstellenden Zahlen“. Sie prophezeit den kostenpflichtigen digitalen Angeboten weiteres Wachstumspotenzial.

Für die digitale Medienwelt lasen sich fünf Handlungsempfehlungen für Verlage ableiten.

1. Echte Komplementarität bieten

Um mit digitalen Publikationen Erfolg zu haben, muss für den Leser ein Mehrwert gegenüber der Printversion erkennbar sein. Eine nur technische Übersetzung der gedruckten und/oder Webinhalte reicht daher nicht. Elektronische Zeitungen und Zeitschriften müssen animierende und interaktive Elemente enthalten und so die Vorteile der neuen mobilen Geräte gezielt nutzen.

2. Attraktive Abonnementangebote schaffen

Der Querverkauf von Print-Titeln an Digital-Abonnenten und Digital-Titeln an Print- Abonnenten in Form von Kombi-Angeboten ist einer der entscheidenden Umsatztreiber. Auf diese Weise könnte man Kunden gezielt in die digitale Welt einführen als auch verlorene Print-Lesergruppen zurückgewinnen. Voraussetzung ist, dass alle Titel auf derselben Plattform abgebildet sind.

3. Werbung neu definieren

Das Geschäftsmodell für die digitalen Medien sollte zwar primär darauf basieren, dass Abonnenten für die Inhalte bezahlen. Werbung wird dennoch integraler Bestandteil sein. Um daraus resultierende Einnahmen möglichst schnell und umfassend auszubauen, müssen einheitliche Format- und Messungsstandards, neue Angebote für Werbetreibende sowie eine gemeinsame Werbevertriebsplattform geschaffen werden. Nur wenn es dem Leser einen Mehrwert bietet, wird das Zusammenspiel von Inhalt und Werbung funktionieren.

4. Neuen Produktionsprozesse und Organisationsmodelle

Die Darstellung in digitalen Medien setzt redaktionell und technisch neue Schwerpunkte bei der Produktion von Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen. Die bisherige Produktion ist hauptsächlich auf den Druck ausgerichtet. Anstatt wie bisher überproportional in die bestehende Infrastruktur zu investieren, müssen Verlage künftig mehr Geld für Technologien ausgeben, bei denen zum Beispiel der digitale Vertrieb, die Datenauswertung oder die Interaktivität Schwerpunkte sind. Die Produktion von Publikationen für mobile Endgeräte verlangt auch nach neuen Kompetenzen. Das wiederum erfordert eine neue organisatorische Ausrichtung.

5. Allianzen bilden

Wenn sie sich zusammenschließen, verschaffen sich die Verlagshäuser nicht nur eine imposantere Verhandlungsposition. Sie könnten sich damit auch die hohen Kosten für die Entwicklung technischer Plattformen für die einzelnen Betriebssysteme teilen. Über Allianzen würden in neuen Vertriebswegen höhere Volumina erzielt, insbesondere wenn Kundendatenbanken konsolidiert und verlagsübergreifende Kombi-Angebote ermöglicht werden.

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Trends im Mobile Marketing

November 1, 2010

Diese Präsentation aggregiert die Trends im mobilen Marketing. Sie startet mit den Typen mobiler Werbung (SMS Ads, WAP Display Ads, Search Ads, App Display Ads, Push Notification), zeigt das „Mobile = Social“ ist und das die Gelegenheit für den Start mobiler Marketing Kampagnen nie besser war. 

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Mobile Influencers: Trendprognosen in 140 Zeichen

Oktober 9, 2010

Trendsspotting MarketResearch hat in einer sehr guten Präsentation die Prognosen verschiedener Digital- und Marketingexperten gesammelt und prägnant aggriert. Zu den Experten gehören z.B. Frank Gens, Senior VP & Chief Analyst, IDC;  Imran Khan, Managing Director & Web Analyst J.P. Morgan, Pete Cashmore, Founder & CEO, Mashable und viele mehr.

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Mobiles Internet: Studie zur Smartphone-Nutzung

August 8, 2010

Mobiles Internet: Die Studie „The Power of Mobile“ der Agentur Initiative Media GmbH wurde in USA, UK, Schweden, Australien, Süd Korea, China und Indien durchgeführt, um die unterschiedlichen Entwicklungen in der Smartphone-Nutzung in verschiedenen Kulturen zu berücksichtigen. Dafür wurden 8.000 aktive Smartphone-Nutzer befragt, die sich sich mindestens ein Mal pro Woche über ihr Smartphone mit dem Internet verbinden. Das entspricht 72 % aller Smartphone-Nutzer.

Danach hat das mobile Internet die Nachfrage nach der ständigen Verbindung zum Internet deutlich verstärkt – 65 % sind täglich mit dem Smartphone online. Dabei kannibalisiert Mobile andere Medien jedoch nicht, sondern wird als Ergänzung genutzt und das in Situationen, die zuvor für Werbetreibende nur schwer zu erreichen waren. 76 % gehen zusätzlich zu anderen Arten der Internetnutzung mit ihrem Smartphone ins Internet. Die Studie räumt mit dem Vorurteil auf, dass tendenziell nur jüngere oder Business-Personen über Mobile erreichbar sind. Aufgrund der zunehmenden Applikationenvielfalt hat sich Mobile bei jeder Altergruppe durchgesetzt.

Die wesentliche Auswirkungen für das Marketing sind:

  • Mobiles Internet wird in der Zukunft im Alltag der Konsumenten ein wichtiger Begleiter sein.
  • Unternehmen können die Konsumenten während der Kaufabsicht am Point-of-Sale erreichen. Mobile Internetsurfer erwarten eine schnelle und lokale Information, um ihren Einkaufsentscheidung zu unterstützen.
  • Mobile Anwendungen geben den Unternehmen die Möglichkeit in statischen Medien wie TV, Print oder Plakat auch interaktive Elemente zu integrieren

Quelle:  PDF der Studie zum Download

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Über 5 Milliarden Mobilfunkanschlüsse bis Ende 2010

Juli 28, 2010

Bis Ende 2010 soll die Zahl der Mobilfunkanschlüsse von 4,5 Milliarden um 12 Prozent auf 5,1 Milliarden wachsen. Davon nutzen schon 800 Millionen den schnellen Mobilfunkstandard UMTS, ein Plus von 37 Prozent. 2011 soll es über eine Milliarde UMTS-Anschlüsse geben.

In der EU wird die Zahl der Mobilfunkanschlüsse bis Ende 2010 voraussichtlich auf rund 650 Millionen steigen. Das ist ein Zuwachs von fast 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Fast ein Drittel nutzt mittlerweile UMTS. Die meisten Mobilfunkverträge in der EU gibt es in Deutschland: rund 111 Millionen zum Jahresende 2010. Es folgen Italien (87 Millionen), Großbritannien (81 Millionen), Frankreich (62 Millionen) sowie Spanien (57 Millionen). Zum Vergleich: In Russland sind es voraussichtlich 220 Millionen, in den USA 287 Millionen.  Technisch sehr fortschrittlich ist Japan: Dort verwenden heute bereits 96 Prozent aller Mobilfunknutzer UMTS.

Die Zahl der weltweiten Mobilfunk-Anschlüsse hat sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. 2011 soll sie um 10 Prozent auf 5,6 Milliarden weiter steigen. Besonders hoch ist das Wachstum in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Nach aktuellen Angaben der UN-Behörde International Telecommuncation Union (ITU) besitzen dort selbst in ländlichen Gegenden über die Hälfte aller Haushalte einen Mobilfunkanschluss. Festnetz gibt es nur selten oder gar nicht.

Quelle: BITKOM auf Basis aktueller Daten des European Information Technology Observatory (EITO).

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MobileTech Conference 2010

Juli 11, 2010

MobileTech Conference 2010: Marketingstrategen und Experten aus der Android- und iPhone-Entwicklung  teilen ihr Wissen mit den Teilnehmern auf der MobileTech Conference vom 6. bis 8. September 2010 in der Rheingoldhalle Mainz.

Teilnehmern, die ihr Wissen vertiefen möchten, stehen am 6. September 2010 zudem zahlreiche Workshops zur Verfügung. Präsentiert in einem Konzept, in dem von einer Einführung in das Thema bis hin zu Hands-on-Sessions abgeschlossene Thementage entstehen, erläutern Redner die wichtigsten Aspekte für die Entwicklung in Android, iOS und dem Mobile Web.

Die Hauptkonferenz am 7. und 8. September 2010 bietet eine große Auswahl an Sessions und Keynotes. Organisiert in vier Tracks, die jeweils die Themen Android, iPhone + iPad,  Mobile Business + Trends sowie Java abdecken, bietet die Konferenz einen strukturierten Überblick über wichtige Themen und kommende Trends.

Quelle: MobileTech Conference 2010


Mobilkommunikation boomt: Steigerung um 13%

Juli 11, 2010

Die Summe der Gesprächsminuten mit dem Handy stieg in Deutschland im vergangenen Jahr um 19 Milliarden auf 169 Milliarden Minuten. Somit telefonierte jeder Bundesbürger rund 37 Stunden mobil. Das entspricht einer Steigerung um rund 13 Prozent. Das Gesprächsvolumen im Mobilfunk hat sich damit seit 2005 mehr als verdoppelt.

Laut BITKOM-Schätzungen wird sich das Wachstum in ähnlichen Dimensionen fortsetzten. Ursache dafür sind Flatrates und Volumentarife. 80 Prozent der abgehenden Gespräche werden über Flatrates ins eigene Mobilfunknetz oder ins Festnetz geführt. Inzwischen gibt es in Deutschland über 110 Millionen Mobilfunkverträge. Damit kommen auf jeden Bürger im Schnitt etwa 1,3 Mobiltelefonanschlüsse.

Quelle: BITKOM-Pressemeldung vom 11.07.2010

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