Zehn Top Trends im mobilen Internet

Juni 16, 2011

Trends im mobilen Internet: Matt Murpy und Mary Meeker haben schon im Februar 2011 eine bemerkenswerte Präsentation über die zehn Top Trends im mobilen Internet veröffentlicht. Beide sind Partner bei Kleiner Perkins Caufield & Byers, einer der bedeutendsten Venture Capital Gesellschaften der Welt.

Kleiner Perkins Caufield & Byers haben z.B. sehr früh in Google, Amazon und Electronic Arts investiert. Aktuell hält die Venture Capital Gesellschaft zahlreiche Beteiligungen an innovativen Unternehmen im Mobile-Sektor – ein Grund mehr sich die Präsentation genau anzusehen.

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Trends im Mobile Marketing

November 1, 2010

Diese Präsentation aggregiert die Trends im mobilen Marketing. Sie startet mit den Typen mobiler Werbung (SMS Ads, WAP Display Ads, Search Ads, App Display Ads, Push Notification), zeigt das „Mobile = Social“ ist und das die Gelegenheit für den Start mobiler Marketing Kampagnen nie besser war. 

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Mobiles Internet: Studie zur Smartphone-Nutzung

August 8, 2010

Mobiles Internet: Die Studie „The Power of Mobile“ der Agentur Initiative Media GmbH wurde in USA, UK, Schweden, Australien, Süd Korea, China und Indien durchgeführt, um die unterschiedlichen Entwicklungen in der Smartphone-Nutzung in verschiedenen Kulturen zu berücksichtigen. Dafür wurden 8.000 aktive Smartphone-Nutzer befragt, die sich sich mindestens ein Mal pro Woche über ihr Smartphone mit dem Internet verbinden. Das entspricht 72 % aller Smartphone-Nutzer.

Danach hat das mobile Internet die Nachfrage nach der ständigen Verbindung zum Internet deutlich verstärkt – 65 % sind täglich mit dem Smartphone online. Dabei kannibalisiert Mobile andere Medien jedoch nicht, sondern wird als Ergänzung genutzt und das in Situationen, die zuvor für Werbetreibende nur schwer zu erreichen waren. 76 % gehen zusätzlich zu anderen Arten der Internetnutzung mit ihrem Smartphone ins Internet. Die Studie räumt mit dem Vorurteil auf, dass tendenziell nur jüngere oder Business-Personen über Mobile erreichbar sind. Aufgrund der zunehmenden Applikationenvielfalt hat sich Mobile bei jeder Altergruppe durchgesetzt.

Die wesentliche Auswirkungen für das Marketing sind:

  • Mobiles Internet wird in der Zukunft im Alltag der Konsumenten ein wichtiger Begleiter sein.
  • Unternehmen können die Konsumenten während der Kaufabsicht am Point-of-Sale erreichen. Mobile Internetsurfer erwarten eine schnelle und lokale Information, um ihren Einkaufsentscheidung zu unterstützen.
  • Mobile Anwendungen geben den Unternehmen die Möglichkeit in statischen Medien wie TV, Print oder Plakat auch interaktive Elemente zu integrieren

Quelle:  PDF der Studie zum Download

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Über 5 Milliarden Mobilfunkanschlüsse bis Ende 2010

Juli 28, 2010

Bis Ende 2010 soll die Zahl der Mobilfunkanschlüsse von 4,5 Milliarden um 12 Prozent auf 5,1 Milliarden wachsen. Davon nutzen schon 800 Millionen den schnellen Mobilfunkstandard UMTS, ein Plus von 37 Prozent. 2011 soll es über eine Milliarde UMTS-Anschlüsse geben.

In der EU wird die Zahl der Mobilfunkanschlüsse bis Ende 2010 voraussichtlich auf rund 650 Millionen steigen. Das ist ein Zuwachs von fast 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Fast ein Drittel nutzt mittlerweile UMTS. Die meisten Mobilfunkverträge in der EU gibt es in Deutschland: rund 111 Millionen zum Jahresende 2010. Es folgen Italien (87 Millionen), Großbritannien (81 Millionen), Frankreich (62 Millionen) sowie Spanien (57 Millionen). Zum Vergleich: In Russland sind es voraussichtlich 220 Millionen, in den USA 287 Millionen.  Technisch sehr fortschrittlich ist Japan: Dort verwenden heute bereits 96 Prozent aller Mobilfunknutzer UMTS.

Die Zahl der weltweiten Mobilfunk-Anschlüsse hat sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. 2011 soll sie um 10 Prozent auf 5,6 Milliarden weiter steigen. Besonders hoch ist das Wachstum in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Nach aktuellen Angaben der UN-Behörde International Telecommuncation Union (ITU) besitzen dort selbst in ländlichen Gegenden über die Hälfte aller Haushalte einen Mobilfunkanschluss. Festnetz gibt es nur selten oder gar nicht.

Quelle: BITKOM auf Basis aktueller Daten des European Information Technology Observatory (EITO).

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MobileTech Conference 2010

Juli 11, 2010

MobileTech Conference 2010: Marketingstrategen und Experten aus der Android- und iPhone-Entwicklung  teilen ihr Wissen mit den Teilnehmern auf der MobileTech Conference vom 6. bis 8. September 2010 in der Rheingoldhalle Mainz.

Teilnehmern, die ihr Wissen vertiefen möchten, stehen am 6. September 2010 zudem zahlreiche Workshops zur Verfügung. Präsentiert in einem Konzept, in dem von einer Einführung in das Thema bis hin zu Hands-on-Sessions abgeschlossene Thementage entstehen, erläutern Redner die wichtigsten Aspekte für die Entwicklung in Android, iOS und dem Mobile Web.

Die Hauptkonferenz am 7. und 8. September 2010 bietet eine große Auswahl an Sessions und Keynotes. Organisiert in vier Tracks, die jeweils die Themen Android, iPhone + iPad,  Mobile Business + Trends sowie Java abdecken, bietet die Konferenz einen strukturierten Überblick über wichtige Themen und kommende Trends.

Quelle: MobileTech Conference 2010


Mobile Commerce Nutzung: Deutschland auf Platz 2

Juli 4, 2010

Mobile Commerce gewinnt weiter an Bedeutung. Die Mobile Marketing Association (MMA) und Lightspeed Research haben einen aktuellen Report über Mobile Commerce veröffentlicht. Dem Report liegt eine Umfrage zugrunde, für die im Zeitraum vom 22. – 26. April 2010 Mobiltelefon-Nutzer aus Großbritannien, Deutschland und Frankreich befragt wurden.

In Großbritannien nutzen 19% der Mobiltelefon-Besitzer ihr Mobiltelefon zum Bezahlen, in Deutschland 13% und in Frankreich 9%. Die Altersgruppe der 18 bis 34-jährigen Mobiltelefon-Besitzer nutzt Mobile Commerce am intensivsten und zwar 29% der Briten, 21% der Deutschen und 15% der Franzosen.

Die meisten Befragten sind der Ansicht, das ihre M-Commerce Transaktionen schnell und einfach waren. Darüber hinaus beabsichtigen alle Altersgruppen in Zukunft noch stärker mobile Transaktionen durchzuführen.

Kernaussagen des Mobile Commerce Reports:

  •  Die häufigste Form des Mobile Commerce ist der Kauf von Inhalten (z.B. Klingeltöne, Applikationen). 12% der Briten, 8% der Deutschen und 5% der Franzosen haben im letzten Monat mobile Inhalte gekauft.
  • Der Kauf von Gütern & Services und das Sammeln von Treuepunkten sind die zweithäufigste Form des Mobile Commerce in Frankreich – eine gute Gelegenheit Mobile für CRM und Kampagnen zur Kundenbindung zu nutzen.
  • Der beliebteste Zahlungsweg für Inhalte ist die Abrechnung über den Mobilfunkbetreiber. Das ist der Fall für 52% der Briten, 54% der Deutschen und 56% der Franzosen.
  • Zahlmethoden wie PayPal gewinnen an Popularität, insbesondere wenn es sich bei einer Transaktion nicht um mobile Inhalte handelt.
  • Britische Nutzer signalisierten ein höheres zukünftiges Interesse an Mobile Commerce Transaktionen als die Nutzer aus Deutschland oder Frankreich.
  • Alle befragten Personen nehmen an, dass sie Mobile Commerce in den nächsten 12 Monaten nutzen werden, um Rabatte, Coupons oder Treuepunkte  zu erhalten.

Die meisten Nutzer fanden die Transaktionen einfach und schnell, dennoch fühlte sich nur die Hälfte dabei sicher. Ein Indikator dafür, das die Mobilfunkindustrie die Kunden hinsichtlich der Sicherheit von mobiler Bezahlung noch besser informieren und Bedenken ansprechen muss.

Laut Dr. Peter A. Johnson, VP of Market Intelligence des MMA, zeigt der Report, das M-Commerce zumindest Mainstream oder vielleicht sogar die dominierende Transaktionsform werden wird.

Definition M-Commerce:

Die Mobile Marketing Association (MMA) hat außerdem zeitgleich mit dem Report eine neue M-Commerce Definition veröffentlicht, um die einheitliche Benutzung des Begriffs zu forcieren:

“Mobile Commerce is the one- or two-way exchange of value facilitated by a mobile consumer electronic device (e.g. mobile handset), which is enabled by wireless technologies and communication networks.”.

Quelle: Mobile Marketing Association (MMA)


Augmented Reality: Enormes Potential für Paid Content Geschäftsmodelle

Oktober 25, 2009

Augmented Reality wird die Medienwelt nachhaltig verändern. Augmented Reality eröffnet zahlreiche Paid Content Geschäftsmodelle, an die vor einigen Jahren noch niemand gedacht hat. Gerade durch die Verbindung mit dem Mobiltelefon, bei dem die Nutzer erfahrungsgemäß ohnehin eine deutlich höhere Zahlungsbereitschaft für konkrete Mehrwerte aufweisen als bei „herkömmlichen“ Internetapplikationen, eröffnen sich dadurch in meinen Augen gerade  für viele Medienunternehmen in den B2C-Märkten grandiose Möglichkeiten zur Schaffung neuer Geschäftsmodelle und zur Umsatzgenerierung.

Ich habe ganz konkrete Ideen (die ich hier nicht öffentlich im Detail verbreiten werde) wie insbesondere Consumer Medien neue, skalierbare Geschäftsmodelle auf Basis von Augmented Reality aufsetzen könnten. Natürlich gibt es auch im B2B-Bereich mögliche Ansätze. Für die meisten Medieninhalte besteht seitens der Nutzer keine oder nur eine geringe Zahlungsbereitschaft. Denn durch das Internet sind die meisten Inhalte ubiquitär und oft durch kostenfreie Inhalte substituierbar.

Durch die konkrete „just in time“ Anwendung in Verbindung mit Augmented Reality können bestimmte Medieninhalte aber einen erheblichen Mehrwert für den einzelnen Anwender darstellen. Denn jeder weiß, dass in einem anderen Umfeld ein und die gleiche Ware plötzlich deutlich mehr Wert sein kann.  Beispiel: Für ein Bier im Restaurant ist man bereit ein Vielfaches des eigentliches Wertes zu bezahlen. Im Supermarkt wäre die Zahlungsbereitschaft für das gleiche Bier deutlich geringer. Menschen zahlen für ein und das gleiche Produkt in unterschiedlichen Situationen sehr unterschiedliche Preise – das ist jedem BWLer bekannt. Diesen Umstand können sich Medienunternehmen mit Hilfe von Augmented Reality Applications nutzbar machen, um bestehende und künftige Inhalte besser zu monetarisieren.

Nachfolgend drei examplarische Videos, die das gewaltige Potential von Augmented Reality verdeutlichen und die mich unglaublich beeindruckt haben, als ich sie das erste mal angesehen habe.

Video über eine Application auf Basis von Augmented Reality und wie der Alltag dadurch beinflusst werden könnte:

Video von Layar das ein mögliches Anwendungsbeispiel für den Immobilienmarkt zeigt:

Video von TAT zum Social & Business Networking:

Weiterführende Informationen im Spezialblog zu Augmented Reality.

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