Jeff Jarvis: Public Parts

August 13, 2011

Jeff Jarvis beginnt mit der Promotion seines neuen Buches Public Parts: How Sharing in the Digital Age Improves the Way We Work and Live, das im September 2011 erscheinen wird. Jeff Jarvis lebt das Thema „Öffentlichkeit“, das in dem Video-Teaser zum Buch angesprochen wird, selbst vor.

Sein Buch „Was würde Google tun?“ war ein Bestseller und ist auch heute noch relevant und sehr zu empfehlen, obwohl die englische Originalausage bereits Anfang 2009 erschienen ist und sich seitdem einiges im Internet-Business verändert hat. In dem neuen Buch Public Parts wird es vermutlich darum gehen, das die Vorteile der eigenen „Öffentlichkeit“, die Nachteile beim Datenschutz oft überkompensieren.

Auch ich selbst habe überwiegend sehr positive Erfahrungen mit meinen Blogs gemacht und bekomme meist konstruktives, interessantes Feedback.

Jeff Jarvis hat schon im Februar einen beachtenswerten Artikel zum Thema „German privacy paradox“ geschrieben und sich auch schon oft über die Datenschutz-Angst der Deutschen bei Google Street View amüsiert – auch hier teile ich seine Meinung.

Bei den Themen Datenschutz und Öffentlichkeit fallen mir zwangsläufig auch die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Augmented Reality & Face Recognition ein ein, die sehr weitreichende Datenschutz-Konsequenzen haben werden. Im Vergleich dazu werden die Bedenken bei Google Street View geradezu lächerlich erscheinen  – hier bin ich zwischen Faszination und Beängstigung hin- und hergerissen.

Weitere Artikel zum Thema:
Jeff Jarvis: Was würde Google tun?

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Stephan Scherzer wird VDZ-Hauptgeschäftsführer

Oktober 10, 2010

Stephan Scherzer wird ab Juli 2011 als stellvertretender VDZ-Hauptgeschäftsführer an der Seite von Wolfgang Fürstner tätig sein. Zum 1.1.2012 wird er dann Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und Wolfgang Fürstner ablösen.

Stephan Scherzer ist derzeit Executive Vice President und General Manager das Digitalgeschäft der Prosumer-Gruppe der International Data Group (IDG) in den USA. Damit kommt frischer Wind in den Medienverband. IDG ist einer der innovativsten Medienhäuser der Welt. Hier sind zwei Videos, die einen ersten Eindruck vermitteln.

Weitere Artikel zu IDG:
IDG Media: Best Practice im B2B-Mediensegment
Print wird in Zukunft Online ergänzen

Quelle: VDZ

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Kooperationen in der Medienbranche

September 19, 2010

Kooperationen in der Medienbranche ist der Name eines neuen Kongresses am 21. Oktober 2010 in Frankfurt/Main.

Themenfelder:

  • Die wirtschaftliche Bedeutung von Allianzen und Kooperationen in der Medienbranche
  • Kooperation als Weg aus der Krise?
  • Kooperationsmodelle und ihre praktische Umsetzung
  • Kooperationsmanagement
  • Vermarktungskooperationen in der Praxis – What works and why?
  • Herausforderungen von gattungsübergreifenden Kooperationen
  • Wie lassen sich die Lesitungswerte unterschiedliche Gattungen verrechnen?
  • Wie lässt sich vermeiden, dass einer der Partner als Verlierer da steht?
  • Welche Rolle spielen die Mediaagenturen?
  • Kooperationen, Fusionen und strategische Allianzen im Lichte des Kartellrechts
  • Online vs. Offline: Was ist eigentlich der „relevante“ Markt“?
  • Wie sieht das Kartellamt die Kooperationsbemühungen der Medienlandschaft?

Referenten und Diskutanten:

  • Jürgen Scharrer, HORIZONT
  • Prof. Dr. Albrech Bach, Oppenländer Rechtsanwälte
  • Stefan Berthold, Verlagsgesellschaft Madsack
  • Dr. Roland Wiring, CMS Hasche Sigle
  • Dr. Ulrich Denzel, Gleiss Lutz
  • Peter Kirchner, Kirchner Robrecht Management Consultants
  • Prof. Dr. Michael Martinek, Universität des Saarlandes
  • Dr. Stephanie Jungheim, Bundeskartellam
  • Frank Herold, AdAudience
  • Wolfgang Schuldlos, Zenithmedia

Quelle: 1. Jahreskongress Kooperationen in der Medienbranche


Handlungsoptionen für Medienunternehmen

Januar 2, 2010

Traditionelle Medienunternehmen haben vielfältige Herausforderungen im neuen Jahr zu stemmen. Das beginnt zunächst beim Selbstverständis. Sie sollten sich künftig als Multimedia-Unternehmen definieren und – soweit realisierbar – eine Start Up-Kultur etablieren. Derzeit sind drei wesentliche strategische Optionen zu erkennen, die sich dann in zahlreiche taktische Maßnahmen herunterbrechen lassen.

1. Technologie-Partnerschaften
Da viele Medienunternehmen eklatante Defizite bei der Technologie-Kompetenz haben, liegen Joint Ventures mit Telekommunikations-, Internet- und IT-Unternehmen auf der Hand. Ebenso sind Akquisitionen geeignet, um sehr viel schneller Technologie-Kompetenzen aufzubauen. Durch eine erfolgreichen Integration von Internetdienstleistern und Softwareunternehmen können im Idealfall bestehende, verkrustete Strukturen schneller aufgebrochen werden und dabei wie ein Beschleuniger für das notwendige Change Management im gesamten Unternehmen wirken.

2. Diversifizierung
Erfolgsversprechend ist hier die Markendehnung von starken Medien-Brands in andere Segmente, z.B. in die Bereiche E-Commerce, Marketing Services, Marktforschung, Corporate Publishing. Die Diversifizierungsklassiker Bücher & Musik sind ebenfalls wichtig.

3. Cost Reduction
Kostenreduzierungen sind unpopulär und nicht innovativ.  Sie sind jedoch notwendig, um sich noch möglichst lange  Handlungsspielräume offen zu halten. Sparen alleine ist jedoch keine Zukunftsperspektive und daher ist diese Option nur in Verbindung mit den beiden anderen strategischen Alternativen sinnvoll, d.h. Kostenreduktion bei gleichzeitiger Investition in die Zukunft – andernfalls wird Sparen sonst schnell zum Kostenfaktor.

Grundsätzlich gilt: Bislang hat noch keines der traditionellen Medienunternehmen den Königsweg gefunden und „die eine Lösung“ wird es auch nicht geben. Es ist vielmehr ein Mix aus verschiedenen Strategien ohne Tabus, d.h. auch heilige Kühe müssen angetastet werden dürfen. Insbesondere die Medienkonvergenz muss bei allen Strategien im Fokus bleiben, zumal die Unterscheidung zwischen Medien- und Telekommunikationsunternehmen schon lange nicht mehr trennscharf ist. Die angekündigte strategische Neuausrichtung der Deutschen Telekom unterstreicht diese Entwicklung eindrucksvoll.

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Digital Innovators Summit 2010

Dezember 12, 2009

Digital Innovators Summit von FIPP, VDZ und emediaSF: Über 30 internationale Experten werden am 1. und 2. März 2010 in Berlin erfolgreiche Digitalisierungsstrategien für Verlage und Erfolgsrezepte jenseits der Display-Werbung vermitteln.

Referenten sind zum Beispiel anerkannte Experten wie Carolyn McCall, CEO Guardian Media Group, und Bob Carrigan, CEO IDG Communications, der vom angesehenen US-amerikanischen Magazin „BtoB Media Business“ als „Top Innovator for 2009“ ausgezeichnet wurde.

Der Kongress richtet sich an alle Publikums- und Fachverlage, da Wachstumsfelder vor allem im digitalen Geschäft liegen. Signifikante Potenziale gibt es neben der Online-Werbung vor allem im E-Commerce und bei digitalen Dienstleistungen, aber auch bei Paid Content. In diese Richtung weisen auch die Pläne der Medienunternehmen, die die Digitalumsätze in den nächsten Jahren erheblich steigern wollen, um die Rückgänge im traditionellen Geschäft aufzufangen.

Stichworte zum Programm:

  • Erfolgreiche Digitalisierungsstrategien für Verlage mit Fallstudien von internationalen Verlegern mit diversifizierten Geschäftsmodellen und Paid-Content und -Services
  • Erfolgsrezepte jenseits von Online Display-Werbung und neue Möglichkeiten der digitalen Monetarisierung durch innovative Tools, Services und neue digitale Endgeräte
  • Erwartungen von Agenturen und Werbungtreibenden an Verlage als Werbeträger und ihr Leistungsspektrum
  • Diskussion mit innovativen Unternehmen aus dem In- und Ausland über ihre Erfolgsmodelle für Verlage

Das Ziel der Veranstaltung ist konkrete Beispiele vorzustellen und die Teilnehmer zu eigenen Lösungen zu inspirieren. Der Digital Innovators Summit findet  in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom statt und richtet sich vor allem an Verleger, Geschäftsführer und Manager deutscher und internationaler Medienhäuser. Es werden 250 bis 300 Teilnehmer aus aller Welt erwartet.

Das ausführliche Programm, alle bisher bestätigten Sprecher, weitere Informationen und die Anmeldung für Teilnehmer stehen auf www.innovators-summit.com.

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Deutscher Medienkongress 2010

Dezember 12, 2009

Deutscher Medienkongress 2010: Die Veranstalter bezeichnen ihn selbst als „Kick-off-Jahreskongress“ für die Werbe- und Medienbranche in Deutschland.  Das Motto der Veranstaltung, die im Congress Center der Messe Frankfurt stattfindet, lautet „The Future of Media – Was wird die Kommunikation von morgen prägen?“. Begleitend findet die Kongressmesse Best Media 2010″ stand, auf der Dienstleister, Vermarkter und Partner der Werbetreibenden Neuheiten, Produkte und Vermarktungsmodelle der veschiedenen Mediengattungen vorstellen.

Zu den Referenten gehören u.a.: Thomas-B. Quaas, Beiersdorf; Gerhard Berssenbrügge, Nestlé Deutschland; Thorsten Dirks, E-Plus Gruppe; Thomas Ebeling, ProSiebenSat.1 Media; Christian Nienhaus, WAZ Mediengruppe; Dr. Stefan Groß-Selbeck, XING; Nikolaus Brender, ZDF; Norman Pearlstine, Bloomberg L.P.

Der Kongress am 19. und 20. Januar 2010 besteht aus acht zentralen Modulen:

Part 1: Wie sehen Entscheider die Zukunft der Kommunikation?

Part 2: TV – Wachstumstreiber Digitalisierung

Diskussionsrunde: Das Fernsehen der Zukunft – Der Kampf um das Wohnzimmmer hat begonnen!

  • Was erwarten die Werbekunden zukünftig von TV?
  • Bleibt TV weiterhin Lead-Medium für die Markenkommunikation?
  • Was bietet TV 2010-2015 an Innovationen?
  • TV goes online: Strategien klassischer Fernsehanbieter im Netz
  • Interaktives Fernsehen ITV, Mobile TV, Bewegtbild – die „neuen Hoffnungsträger“
  • Wie wird die Zusammenarbeit zwischen den Markt-Playern – TV-Vermarkter, Werbetreibende und Mediaagenturen – 2010-2015 aussehen?

Part 3: Print – auf dem Weg zu neuen Ufern

Part 4: Digial Media – Ready for the next digital revolution?

Diskussionsrunde: Social Media und Targeting – die großen Wachstumstreiber

  • Was sind die digitalten Innovationen 2010-2015?
  • Wird Online zum neuen Leitmedium in der Markenkommunikation?
  • Wer ist Gewinner, wer Verlierer im digitalen Konsolidierungsprozess?
  • Was bedeutet Social Media für die digitale Kommunikation von mogen? Verdrängen Social Media Aktivitäten die klassischen Online Werbeformen?
  • Traumpaar Online Marketing und Mobile – wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen digitalen Kanälen?
  • Targeting und Performance Marketing als die digtalen Hoffnungsträger der Zukunft

Referenten werden sein:
Dr. Tobias Nickel, Leiter BMW Marketingkommunikation, BMW AG
Dr. Clemens Riedl, Geschäftsführer, StudiVZ
Ulrich Kramer, Gründer und CEO, Pilot Group
Marco Seiler, CEO, Syzygy Group
Terry von Bibra, Geschäftsführer, Yahoo! Deutschland; Vice President Advertising Marketplaces, Yahoo! Europe!
Frank Bacher, Geschäftsführer Marketing & Sales, Interactice CCSP GmbH
Matthias Ehrlich, Vorstand, United Internet Media AG
Marianne Stroehmann, Geschäftsführerin Advertising, AOL Deutschland Medien GmbH

Part 5: Mobile – The next big thing

Diskussionsrunde: „Mobile“ vor dem Durchbruch? Was sind die Zukunfts- und Vermarktungstrends mobiler Medien?

  • Ist Mobile auf dem Weg zum neuen Trendmedium?
  • Welchen Einfluss hat Mobile auf die anderen Medien?
  • Mobile Web vs. Mobile App – wohin geht der Trend?
  • Was muss Mobile leisten, um eine feste Rolle im Media-Mix zu erhalten?
  • Kann Mobile traditionelle Medien retten?
  • Was bedeutet „Made for Mobile“ für die Strategie von Marken und Medienhäusern?

Part 6: Bewegtbild und Web-TV – Die neuen digitalen Hoffnungsträger

Diskussionsrunde: Bewegtild auf dem Vormasch! Zukunft- und Vermarktungstrends

  • Welche Möglichkeiten bietet Bewegtbild-Werbung für die Markenkommunikation?
  • Wie lassen sich Marken im Netz inszenieren?
  • Wie kann man mit bewegten Bildern im Netz den Markenwert steigern und Geld verdienen?
  • Welche  Werbeformen sind für welche Marken am meisten geeignet?
  • Wo liegt die Zukunft dieses „neuen“ Werbetools?

Part 7: Radio – die mobile Revolution eines Klassikers

Part 8: Out-of-Home goes Digital

Weitere Informationen auf www.deutscher-medienkongress.de

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Augmented Reality: Enormes Potential für Paid Content Geschäftsmodelle

Oktober 25, 2009

Augmented Reality wird die Medienwelt nachhaltig verändern. Augmented Reality eröffnet zahlreiche Paid Content Geschäftsmodelle, an die vor einigen Jahren noch niemand gedacht hat. Gerade durch die Verbindung mit dem Mobiltelefon, bei dem die Nutzer erfahrungsgemäß ohnehin eine deutlich höhere Zahlungsbereitschaft für konkrete Mehrwerte aufweisen als bei „herkömmlichen“ Internetapplikationen, eröffnen sich dadurch in meinen Augen gerade  für viele Medienunternehmen in den B2C-Märkten grandiose Möglichkeiten zur Schaffung neuer Geschäftsmodelle und zur Umsatzgenerierung.

Ich habe ganz konkrete Ideen (die ich hier nicht öffentlich im Detail verbreiten werde) wie insbesondere Consumer Medien neue, skalierbare Geschäftsmodelle auf Basis von Augmented Reality aufsetzen könnten. Natürlich gibt es auch im B2B-Bereich mögliche Ansätze. Für die meisten Medieninhalte besteht seitens der Nutzer keine oder nur eine geringe Zahlungsbereitschaft. Denn durch das Internet sind die meisten Inhalte ubiquitär und oft durch kostenfreie Inhalte substituierbar.

Durch die konkrete „just in time“ Anwendung in Verbindung mit Augmented Reality können bestimmte Medieninhalte aber einen erheblichen Mehrwert für den einzelnen Anwender darstellen. Denn jeder weiß, dass in einem anderen Umfeld ein und die gleiche Ware plötzlich deutlich mehr Wert sein kann.  Beispiel: Für ein Bier im Restaurant ist man bereit ein Vielfaches des eigentliches Wertes zu bezahlen. Im Supermarkt wäre die Zahlungsbereitschaft für das gleiche Bier deutlich geringer. Menschen zahlen für ein und das gleiche Produkt in unterschiedlichen Situationen sehr unterschiedliche Preise – das ist jedem BWLer bekannt. Diesen Umstand können sich Medienunternehmen mit Hilfe von Augmented Reality Applications nutzbar machen, um bestehende und künftige Inhalte besser zu monetarisieren.

Nachfolgend drei examplarische Videos, die das gewaltige Potential von Augmented Reality verdeutlichen und die mich unglaublich beeindruckt haben, als ich sie das erste mal angesehen habe.

Video über eine Application auf Basis von Augmented Reality und wie der Alltag dadurch beinflusst werden könnte:

Video von Layar das ein mögliches Anwendungsbeispiel für den Immobilienmarkt zeigt:

Video von TAT zum Social & Business Networking:

Weiterführende Informationen im Spezialblog zu Augmented Reality.

Feeback zum Artikel gerne über die Kommentarfunktion oder direkt an „mail [ AT ] markus – caspari. de“.

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