Sammlung internationaler Social Media Statisiken

Oktober 12, 2011

Social Media Statistiken: Die nachfolgende Präsentation von Prof. Steven Van Belleghem umfasst 167 Seiten und enthält zahlreiche und sehr hübsch präsentierte Social Media Statistiken wie beispielsweise die Information, dass die durchschnittliche Facebook Session 37 Minuten dauert. Bei Twitter beträgt die durchschnittliche Session 23 Minuten.

Gemäß Präsentation folgen mehr als 50% der Nutzer von Social Networks einer Marke, wobei diese Werte regional sehr unterschiedlich sind (siehe Seite 79 der Präsentation) und Frauen häufiger Marken folgen als Männer (Seite 80).

Smartphone-Nutzer haben durchschnittlichch 25 Apps auf ihren Smartphones installiert, aber tatsächlich genutzt werden nur 12 Apps, wobei Social Media  Apps am häufigsten verwendet werden. Bislang nutzen etwa 4% der Smartphone-User Augemented Reality Funktionalitäten (Seite 158).

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Social Media & Journalismus

Oktober 2, 2011

Social Media & Journalismus sind Thema dieser Präsentation von „Netzökonom“ Holger Schmidt. Er erläutert darin sehr prägnant Informationsverhalten und Mediennutzung im Kontext von Facebook, Twitter und Google+. Es wird erklärt, welches Netzwerk welche USPs hat und auf welche Art sie die klassischen Medien und den Journalismus verändern.

Eine interessante These aus der Präsentation lautet beispielsweise, dass klassische Medien ihre Gatekeeper-Funktion für sogenannte „harte News“ behalten – im Gegensatz zu „weichen News“ und Unterhaltung. Darüber hinaus wird dargestellt, wie Journalisten Social Media nutzen und ihre Artikel finden und recherchieren.

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Social Media + Augmented Reality + Face Recognition

November 9, 2010

Social Media, Augmented Reality und Face Recognition eröffnen in ihrer Kombination völlig neue Möglichkeiten für mobile Applikationen & Geschäftsmodelle. Wie die Zukunft des Social Networkings in Kombination mit Augmented Reality vielleicht bald aussehen könnte, zeigen spannende drei Konzeptdesigns von Philip Langley und Matthew Buckland von memeburn.com.

Erstes Konzeptdesign: Man hält ein Smartphone auf eine fremde Person und erhält innerhalb von Sekunden via mobiler Gesichtserkennung Informationen aus öffentlichen Profilen und Social Networks. So werden gemeinsame Interessen und Freunde erkennbar. Der Nutzer kann sein Gegenüber zum eigenen Netzwerk einladen. Durch eine sematische Suche erhält man „Kommentare“, die mit der betreffenden Person in Verbindung stehen.

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Apple hat kürzlich nach Angaben von TechCrunch angeblich das schwedische Unternehmen Polar Rose akquiriert, das zu einem der Pioniere im Bereich Face recognition gehört. Auf YouTube war auch ein Video zu dem Polar Rose Produkt Recognizr verfügbar, das mittlerweile „vom Nutzer entfernt wurde“ – man muss sich lediglich Artikel vom Jahresanfang anschauen, die auf dieses Video verweisen. Offenbar möchte jemand nun nicht mehr die Öffentlichkeit für sein Produkt, die man zuvor noch suchte – wieso sonst stellt man ein Produktvideo zunächst YouTube und entfernt es später wieder?

Ein cnet-Artikel liefert weitere Details über mögliche Ambitionen und die Produkte von Polar Rose im Bereich mobiler Gesichtserkennung – besonders interessant erscheint mir das Produkt FaceCloud

Die Fortschritte im Bereich der mobilen Gesichtserkennung in den letzten Jahren waren erheblich, wie z.B. das nachfolgende Video einer Master Thesis von Mai 2010 zum Thema Face Recognition & Augmented Reality zeigt:

Schon heute ist der mobile Abgleich von Produktabbildungen mit Datenbanken problemlos möglich, wie Applikationen von StartUps wie kooaba zeigen:


Auch omoby bietet „Mobile Visual Search“:
[Vimeo 6773049 w=450]

Es gehört nicht viel Phantasie dazu, noch einen Schritt weiter zu denken. Forscher der University of Manchester haben kürzlich ein Video auf YouTube veröffentlicht, das Echtzeit-Gesichtserkennung auf einem Nokia N900 zeigt – die allerdings nur für die Identifikation des Benutzers verwendet wird.

Diese Arbeit gehört übrigens zum Projekt „MOBIO – Mobile Biometry„.

Zweites Konzeptdesign: Man läuft durch eine Straße und erhält weitere Informationen via Augmented Reality App, die öffentliche Datenbanken und Verzeichnisse mit den Geokoordinaten verbindet. Anschließend sieht man im mobilen Augmented Reality Browser die Social Network Profile derjenigen Personen, die in den jeweiligen Häusern wohnen. Wenn die entsprechenden Personen Teil des eigenen Netzwerks sind, sieht man z.B. deren Empfehlungen zu den besten Einkaufsmöglichkeiten am jeweiligen Ort.

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Mit einer App der Commonwealth Bank in Australien ist es schon heute möglich, von 95% der Wohnungsimmobilien in Australien aktuelle und historische Preise per Augmented Reality App anzeigen, wie dieses Video zeigt:

Das StartUp Tagwhat bietet derzeit Social Augmented Reality Funktionalitäten, die es vielleicht auch einmal in Facebook Places geben könnte.

Drittes Konzeptdesign: Ein Smartphone wird auf eine Gruppe von Personen gehalten. Daruch werden beispielsweise direkt die Kontakte 1. und 2. Grades aus einem Business Network sichtbar und es wird ersichtlich wer mit wem „vernetzt“ ist.

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Ein weiteres StartUp aus dem Bereich Face Recognition, das man sich auch unbedingt anschauen sollte ist Viewdle. Das Unternehmen hat im Dezember 2008 bei der LeWeb Paris StartUp Competition gewonnen. In einem Artikel bei Vator.tv aus 2008 heißt es „Google is looking at some speech-to-text and facial-recognition technologies.

Viewdle wurde mit Venture Capital finanziert. Im Oktober 2010 gab Viewdle eine „Series B“ Finanzierungsrunde über 10 Millionen US$ bekannt – zu den Investoren gehören unter anderem Qualcomm und der BlackBerry Partners Fund.

Video von der LeWeb Paris 2008:

Solche Ideen zeigen die enormen Herausforderungen die auf den Datenschutz zukommen könnten. Sie würden die bisherigen Diskussionen um Google und Facebook bei weitem übertreffen. Das gleiche gilt für die damit einhergehenden soziologischen Folgen, die noch weitaus schwerwiegender sein werden wie die ökonomischen und juristischen Aspekte. Bislang haben sich neue Technologien jedoch früher oder später immer durchgesetzt – trotz erheblicher „Nebenwirkungen“.

Weitere Artikel zum Thema u.a. auf AugmentedRealityBiz.com:

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Blogschau

August 1, 2010

In der „Blogschau“ wird in unregemäßigen Abständen auf aktuelle Beiträge in anderen Blogs verwiesen.


Konvergenz von Social Media und CRM

Juli 11, 2010

Social CRM gehört zu den Marketing-Trendthemen der kommenden Jahre. Im MarketingManagementBlog.com sind ein Video zur Konvergenz von Social Media & CRM und weiterführende Links zu finden.


Internet World 2010: Social Media Marketing, Bewegtbild, Mobile

Februar 22, 2010

Internet World: „Vom Trend zur Praxis“ lautet das Thema der Fachmesse und des Kongress am 13. und 14. April 2010 in München. Schwerpunktthemen sind Social Media Marketing, Bewegtbild und Mobile. Zu den Kongressthemen gehören beispielsweise:

  • Social Web:
    – Engagement Marketing
    – Umgang mit Kundenbewertungen
    – Crowdsourcing: Produktentwicklung und Kreativkampagnen
    – Markenführung im Social Web
    – Social Media Guidelines für Mitarbeiter
    – PR mit Twitter, Blogs & Social Communities
  • Bewegtbild in Werbung und E-Commerce:
    – Videos als Umsatztreiber im E-Commerce
    – Einsatz von Produktvideos im Shop
    – In-Video-Shopping: Nice-to-have oder Umsatzbooster?
  • Medien:
    – Wenn das Geschäftsmodell wegbricht
    – Social Media Strategie für Verlage
  • Mobile Marketing und Mobile Commerce:
    – Innovative Werbeformate im mobilen Internet
    – iPhone Apps als Brandingtool
    – Vom E-Commerce zum M-Commerce: Potentiale und Herausforderungen des Mobile Commerce

Darüber hinaus gibt es Best Pratices zu den Themen Virales Marketing, Multi-Channel Kampagnen, Suchmaschinenmarketing, Performance Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Conversion Rate Optimierung und E-Payment.

Ein ausführliches Kongressprogramm gibt es unter www.internetworld-kongress.de


Twitter + Facebook + Foursquare = Google Buzz

Februar 9, 2010

Mit Google Buzz werden Funktionen ähnlich denen von Twitter, Facebook und Foursquare in Google Mail integriert.

Google ergänzt damit seine Produktpalette und versucht seine Marktdominanz auch in Richtung Social Media zu erweitern. Google kommt damit Facebook zuvor, die – laut einem Artikel von Business Insider – angeblich an neuen Facebook-Features arbeiten, die der Foursquare-Kernfunktion sehr ähneln. TechCrunch bezeichnet in einem Beitrag Google Buzz als die Gegenwart und Google Wave als Zukunft. Es wird spannend, wie sich der neue Wettbewerb mittelfristig auf die Nutzung von Twitter und Facebook auswirkt.

Weitere Informationen: http://buzz.google.com