Über 5 Milliarden Mobilfunkanschlüsse bis Ende 2010

Juli 28, 2010

Bis Ende 2010 soll die Zahl der Mobilfunkanschlüsse von 4,5 Milliarden um 12 Prozent auf 5,1 Milliarden wachsen. Davon nutzen schon 800 Millionen den schnellen Mobilfunkstandard UMTS, ein Plus von 37 Prozent. 2011 soll es über eine Milliarde UMTS-Anschlüsse geben.

In der EU wird die Zahl der Mobilfunkanschlüsse bis Ende 2010 voraussichtlich auf rund 650 Millionen steigen. Das ist ein Zuwachs von fast 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Fast ein Drittel nutzt mittlerweile UMTS. Die meisten Mobilfunkverträge in der EU gibt es in Deutschland: rund 111 Millionen zum Jahresende 2010. Es folgen Italien (87 Millionen), Großbritannien (81 Millionen), Frankreich (62 Millionen) sowie Spanien (57 Millionen). Zum Vergleich: In Russland sind es voraussichtlich 220 Millionen, in den USA 287 Millionen.  Technisch sehr fortschrittlich ist Japan: Dort verwenden heute bereits 96 Prozent aller Mobilfunknutzer UMTS.

Die Zahl der weltweiten Mobilfunk-Anschlüsse hat sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. 2011 soll sie um 10 Prozent auf 5,6 Milliarden weiter steigen. Besonders hoch ist das Wachstum in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Nach aktuellen Angaben der UN-Behörde International Telecommuncation Union (ITU) besitzen dort selbst in ländlichen Gegenden über die Hälfte aller Haushalte einen Mobilfunkanschluss. Festnetz gibt es nur selten oder gar nicht.

Quelle: BITKOM auf Basis aktueller Daten des European Information Technology Observatory (EITO).

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Semantisches Web: Google macht nächsten Schritt

Juli 19, 2010

Semantisches Web oder Web 3.0 – wie auch immer man es bezeichnet, Google ist mit der gerade veröffentlichten Akquisition von Metaweb einen weiteren großen Schritt in diese Richtung gegangen. Metaweb ist Betreiber der offenen Datenbank Freebase. Freebase enthält derzeit 12 Millionen Datensätze, z.B. über Videos, Bücher, TV Shows, Orte, Prominente, Unternehmen und vieles mehr. Das nachfolgende Video erklärt den Metaweb-Ansatz sehr schön.

Der Kaufpreis von Metaweb wurde nicht veröffentlicht. Bekannt ist jedoch, dass Metaweb insgesamt 57 Millionen US$ an Venture Capital erhalten hat. Google möchte Freebase auch weiterhin als offene Datenbank betreiben und fordert andere Webunternehmen dazu auf, sich an der Weiterentwicklung zu beteiligen.

Auch Facebook ist im Bereich „Semantisches Web“ aktiv – bereits im April wurden auf der dritten f8 Conference in San Francisco die drei neuen Facebook-Komponenten „Social plugins“, „Open Graph protocol“ und „Graph API“ vorgestellt, die die Ambitionen in diesem Bereich unterstreichen.

Oft wurde bereits kolportiert, das Semantische Web sei nun da – bis dahin wird allerdings noch einige Zeit vergehen. Viele Dienstleister und Softwareanbieter preisen ihre Produkte mit angeblich bahnbrechenden Funktionen für das Semantische Web an – meist gehört das in die Rubrik „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“.  Solche Anbieter versuchen auf der Welle der Buzzwords „Web 3.0“ bzw. „Semantisches Web“ zu reiten und das für ihre PR-Aktivitäten zu nutzen.

Eine sehr gute Übersicht über den Status quo des Semantischen Web findet sich in der nachfolgenden Präsentation von Davide Palmisano vom 30. März 2010.

Quelle: Google Blog

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Konvergenz von Social Media und CRM

Juli 11, 2010

Social CRM gehört zu den Marketing-Trendthemen der kommenden Jahre. Im MarketingManagementBlog.com sind ein Video zur Konvergenz von Social Media & CRM und weiterführende Links zu finden.


MobileTech Conference 2010

Juli 11, 2010

MobileTech Conference 2010: Marketingstrategen und Experten aus der Android- und iPhone-Entwicklung  teilen ihr Wissen mit den Teilnehmern auf der MobileTech Conference vom 6. bis 8. September 2010 in der Rheingoldhalle Mainz.

Teilnehmern, die ihr Wissen vertiefen möchten, stehen am 6. September 2010 zudem zahlreiche Workshops zur Verfügung. Präsentiert in einem Konzept, in dem von einer Einführung in das Thema bis hin zu Hands-on-Sessions abgeschlossene Thementage entstehen, erläutern Redner die wichtigsten Aspekte für die Entwicklung in Android, iOS und dem Mobile Web.

Die Hauptkonferenz am 7. und 8. September 2010 bietet eine große Auswahl an Sessions und Keynotes. Organisiert in vier Tracks, die jeweils die Themen Android, iPhone + iPad,  Mobile Business + Trends sowie Java abdecken, bietet die Konferenz einen strukturierten Überblick über wichtige Themen und kommende Trends.

Quelle: MobileTech Conference 2010


Mobilkommunikation boomt: Steigerung um 13%

Juli 11, 2010

Die Summe der Gesprächsminuten mit dem Handy stieg in Deutschland im vergangenen Jahr um 19 Milliarden auf 169 Milliarden Minuten. Somit telefonierte jeder Bundesbürger rund 37 Stunden mobil. Das entspricht einer Steigerung um rund 13 Prozent. Das Gesprächsvolumen im Mobilfunk hat sich damit seit 2005 mehr als verdoppelt.

Laut BITKOM-Schätzungen wird sich das Wachstum in ähnlichen Dimensionen fortsetzten. Ursache dafür sind Flatrates und Volumentarife. 80 Prozent der abgehenden Gespräche werden über Flatrates ins eigene Mobilfunknetz oder ins Festnetz geführt. Inzwischen gibt es in Deutschland über 110 Millionen Mobilfunkverträge. Damit kommen auf jeden Bürger im Schnitt etwa 1,3 Mobiltelefonanschlüsse.

Quelle: BITKOM-Pressemeldung vom 11.07.2010

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Social Games: Google investiert in Zynga

Juli 11, 2010

Google hat Gerüchten zufolge eine Summe zwischen 100 bis 200 Millionen US-$ in das Social Gaming Unternehmen Zynga investiert – so berichtet der Blog Techcrunch. Die Investition ist dem Artikel zufolge direkt von Google vorgenommen worden und nicht von Google Ventures. Demnach würde es auch nicht verwundern, falls man statt PayPal irgendwann Google Checkout als bevorzugtes Zahlungsmittel bei Zynga verwenden würde. Dadurch würde die Relevanz von Google Checkout deutlich steigen.

Die Investition könnte laut Techcrunch der Eckpfeiler für „Google Games“ sein, das in diesem Jahr gestartet werden könnte. Gestützt wird diese Vermutung bzgl. Google Games durch eine aktuelle Stellenausschreibung bei Google: „Product Management Leader, Games – Mountain View“.

Sollten die Aussagen so zu- und eintreffen, wäre das Investment von größter strategischer Bedeutung für Google und durch die „Hintertür Zynga“ wäre Google zudem auch indirekt bei Facebook vertreten.

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Mobile Commerce Nutzung: Deutschland auf Platz 2

Juli 4, 2010

Mobile Commerce gewinnt weiter an Bedeutung. Die Mobile Marketing Association (MMA) und Lightspeed Research haben einen aktuellen Report über Mobile Commerce veröffentlicht. Dem Report liegt eine Umfrage zugrunde, für die im Zeitraum vom 22. – 26. April 2010 Mobiltelefon-Nutzer aus Großbritannien, Deutschland und Frankreich befragt wurden.

In Großbritannien nutzen 19% der Mobiltelefon-Besitzer ihr Mobiltelefon zum Bezahlen, in Deutschland 13% und in Frankreich 9%. Die Altersgruppe der 18 bis 34-jährigen Mobiltelefon-Besitzer nutzt Mobile Commerce am intensivsten und zwar 29% der Briten, 21% der Deutschen und 15% der Franzosen.

Die meisten Befragten sind der Ansicht, das ihre M-Commerce Transaktionen schnell und einfach waren. Darüber hinaus beabsichtigen alle Altersgruppen in Zukunft noch stärker mobile Transaktionen durchzuführen.

Kernaussagen des Mobile Commerce Reports:

  •  Die häufigste Form des Mobile Commerce ist der Kauf von Inhalten (z.B. Klingeltöne, Applikationen). 12% der Briten, 8% der Deutschen und 5% der Franzosen haben im letzten Monat mobile Inhalte gekauft.
  • Der Kauf von Gütern & Services und das Sammeln von Treuepunkten sind die zweithäufigste Form des Mobile Commerce in Frankreich – eine gute Gelegenheit Mobile für CRM und Kampagnen zur Kundenbindung zu nutzen.
  • Der beliebteste Zahlungsweg für Inhalte ist die Abrechnung über den Mobilfunkbetreiber. Das ist der Fall für 52% der Briten, 54% der Deutschen und 56% der Franzosen.
  • Zahlmethoden wie PayPal gewinnen an Popularität, insbesondere wenn es sich bei einer Transaktion nicht um mobile Inhalte handelt.
  • Britische Nutzer signalisierten ein höheres zukünftiges Interesse an Mobile Commerce Transaktionen als die Nutzer aus Deutschland oder Frankreich.
  • Alle befragten Personen nehmen an, dass sie Mobile Commerce in den nächsten 12 Monaten nutzen werden, um Rabatte, Coupons oder Treuepunkte  zu erhalten.

Die meisten Nutzer fanden die Transaktionen einfach und schnell, dennoch fühlte sich nur die Hälfte dabei sicher. Ein Indikator dafür, das die Mobilfunkindustrie die Kunden hinsichtlich der Sicherheit von mobiler Bezahlung noch besser informieren und Bedenken ansprechen muss.

Laut Dr. Peter A. Johnson, VP of Market Intelligence des MMA, zeigt der Report, das M-Commerce zumindest Mainstream oder vielleicht sogar die dominierende Transaktionsform werden wird.

Definition M-Commerce:

Die Mobile Marketing Association (MMA) hat außerdem zeitgleich mit dem Report eine neue M-Commerce Definition veröffentlicht, um die einheitliche Benutzung des Begriffs zu forcieren:

“Mobile Commerce is the one- or two-way exchange of value facilitated by a mobile consumer electronic device (e.g. mobile handset), which is enabled by wireless technologies and communication networks.”.

Quelle: Mobile Marketing Association (MMA)


Klassische Medienmarken: Nachholbedarf im Web

April 20, 2010

OC&C Strategy Consultants veröffentlichte bereits Ende 2009 die Studie „Offline versus Online“, in der etablierte Marken privater Verlage und Fernsehsender analysiert wurden. Je höher dabei die Online-Reichweite einer Print- oder TV-Marke im Vergleich zur Offline-Reichweite ist, desto besser ist die Transformation ins Internet gelungen. 

Viele Printmarken und Verlagshäuser tun sich mit der Transformation ihrer traditionellen Medienmarken ins Netz aber immer noch schwer. Dabei mangelt es vielfach sowohl an einer konsequenten Strategie als auch an der operativen Exzellenz in der Umsetzung. 

So sind auch die meisten „Print-Champions“ online schwächer als offline. Von den zehn reichweitenstärksten Print-Titeln erzielt einzig das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ mit einem Online-Anteil von 48 Prozent fast ein Gleichgewicht zwischen Off- und Online-Reichweite. Etwas abgeschlagen folgt Focus mit einem Online-Anteil von 40 Prozent.  Die Bild-Zeitung erhöht ihre Online-Reichweite auf 32 Prozent.

Im Vergleich der thematischen Segmente gibt es drei klare Gewinner: Bei Wirtschaftsmedien und Zeitungen kommen die Online-Reichweiten mit 46 Prozent bzw. 45 Prozent den klassischen Print-Pendants schon sehr nahe. Die Computer-Angebote erreichen bereits heute mehr Menschen online als über Print-Produkte. Der durchschnittliche Anteil der Online-Reichweite an der „Gesamtreichweite“ liegt hier 2009 bei 60 Prozent – kein anderes Segment ist online stärker.

Zu den Verlierern der Transformationsanalyse gehören neben Ratgeber-Angeboten mit einem Online-Anteil von 18 Prozent insbesondere die Segmente Women & People, TV-Zeitschriften sowie die klassischen Jugendtitel.

Den geringsten Online-Anteil aller untersuchten Segmente weisen die Titel aus dem Sektor Women & People aus. Freundin, Glamour, Vogue und Co. ziehen durchschnittlich nur 9 Prozent ihrer Leser ins Internet. Und selbst der Online-Anteil von Gala, dem erfolgreichsten Medium im Feld, ist mit 19 Prozent bescheiden. Die drei stärksten Player in diesem Segment sind reine Webangebote. goFeminin.de, fem.de und glam.de haben jeweils mindestens doppelt so viele Online-User wie die erfolgreichste klassische Print-Marke Brigitte.

Axel Springer und Burda sind mit Blick auf die Online-Transformation unter den Verlagen die Erfolgreichsten. Der Online-Anteil an der „Gesamtreichweite“ der traditionellen Marken liegt bei beiden Verlagshäusern bei rund einem Drittel. Die positive Entwicklung bei Springer geht insbesondere auf das Konto von Bild.de. Die Seite hat im vergangenen Jahr 1,2 Millionen User hinzugewonnen. Bei Burda tragen CHIP mit insgesamt 7,3 Mio. Lesern (81% Online- Anteil) sowie Focus mit 8,9 Mio. Lesern (40% Online-Anteil) wesentlich zum guten Ergebnis bei.

Der Online-Ausbau der TV-Marken läuft insgesamt schleppend. ProSieben gelingt die Transformation ins Internet mit einem Online-Anteil von gut einem Viertel der insgesamt 22,7 Millionen Zuschauer noch am besten. RTL kann trotz größter „Gesamtreichweite“ nicht mithalten: Zwar wächst der Online-Anteil leicht um 0,1 Prozent im Vergleich zu 2008, doch insgesamt erreicht RTL nur 21 Prozent seiner 30,8 Millionen Nutzer online.  SAT1 kommt bei insgesamt 22,4 Millionen Nutzern auf einen Online-Anteil von 9 Prozent während VOX, Kabel 1 und RTL II maximal 5 Prozent der Nutzer online erreichen.

Laut Andreas von Buchwaldt von OC&C Strategy Consultants sind die Transformation bestehender Marken und deren Monetarisierung wichtige Bausteine für den Erfolg. Für die Herausforderungen der Zukunft sind Verlage und TV-Sender aber nur dann gerüstet, wenn sie auch in neue Marken investieren und innovative Geschäftsmodelle wie performance-orientiertes Werbegeschäft, E-Commerce oder Paid Content-und-Service Modelle etablieren.

Quelle & Link zur Studie: OC&C Strategy Consultants

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Digitale Geschäftsmodelle von Medienunternehmen – Studie von Booz & Company

April 19, 2010

Digitale Geschäftsmodelle von Medienunternehmen sind das Thema einer aktuellen Studie von Booz & Company

Die Studie basiert auf mehr als 50 Interviews von Senior Executives mit unterschiedlichen Positionen im Medienbusiness und einer Online-Umfrage. An der Online-Umfrage haben 67 Unternehmen teilgenommen:  36% aus TV und Digital Media, 26% Print, 21% B2B Medien, 17% Integrierte Medienunternehmen. Aus Nordamerika  kamen 53% und aus Westeuropa kamen 30% der Antworten. Die meisten Medienunternehmen sehen sich gut gerüstet, um sich selbst für das digitale Zeitalter neu zu erfinden.

Die Studie zeigt, das die meisten Medienmanager die neuen Realitäten des digitalen Umfelds verstanden haben:

  • 57% stimmen zu, das die Veränderungen der Medienindustrie die Ursache für Probleme sind und nicht das Wirtschaftsklima.
  • 70% geben der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle höchste strategische Priorität, d.h der Umsatzsteigerung durch digitale Innovationen.
  • Für 52% der Führungskräfte haben Investitionen in digitale Geschäftsmodelle höchste Priorität.
  • Für 2015 wird erwartet, das der Anteil der Online-Umsätze von heute 19% auf dann 36% steigt.
  • Es wächst die Erkenntnis, das neues Personal und neue Fähigkeiten von entscheidender Bedeutung für den Erfolg sind.

Dennoch kämpft die Medienwirtschaft immer noch mit analogen Betriebskulturen:

  • Für 90% der Medienmanager sind Innovation und Unflexibilität die größten Herausfoderungen bei der Monetarizierung ihrer digitalen Bemühungen.
  • Fast alle Studienteilnehmer müssen nach signifikaten Kosteneinsparungen suchen, um Kapital für Zukunftsinvestitionne zu generieren. Dazu gehören unter anderem Portfolio-Bereinigungen, Outsourcing, Off-Shoring, Prozessinnovation und verbesserter Einkauf.
  • Internationalisierungsbemühungen werden derzeit zugunsten der Entwicklung von digitalem Business zurückgefahren.

Medienunternehmen überdenken ihre Wertschöpfungsketten. Medienmanager bezeichnen die Stärke und Einzigartikeit ihrer Inhalte als ihren wichtigsten Wettbewerbsvorteil. Gleichzeitig waren die Redaktionen eines der größten Ziel von Kosteneinsparungen. Display-Werbung wird nach Angaben der Befragten sinken und der Umsatzanteil wird von heute mehr als 50% auf nur noch 29% im Jahr 2015 sinken.

Die Konsequenzen für Medienunternehmen bestehen also darin, das die Innovation ihrer Geschäftsmodelle zentrale Priorität haben muss. Genau das ist jedoch keine Kernkompetenz von Medienunternehmen. Ebenso müssen Personalentwicklung  ausgebaut und nachhaltige Entwicklungsprozesse für Online-Business implementiert werden.

Quelle & Download der Studie: Booz & Company

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Marktübersicht Elektronische Lesegeräte: Geschäftsmodelle und Technologien

April 19, 2010

Die Unternehmensberater von Kirchner + Robrecht management consultants zeigen Alternativen zum iPad auf und haben eine „Marktübersicht Elektronische Lesegeräte: Geschäftsmodelle und Technologien“ veröffentlicht.

In der sehr guten und umfangreichen Analyse werden auf 131 Seiten ingesamt 67 E-Reader und 32 Tablets im Detail vorgestellt. Die Daten über E-Reader und Tablets basieren i.d.R. auf Herstellerangaben. Bevor jedoch die E-Reader und Tablets im Einzelnen verglichen werden, gehen Kirchner + Robrecht auf die technische Entwicklung elektronischer Lesegeräte im Allgemeinen ein, wie z.B. Positionierung und Merkmale von E-Reader versus Positionierung und Merkmale von Tablets (Slate, UMPC, Convertible, Ruggedized).

Beispielsweise besteht bei vielen Verbrauchern eine hohe Kaufbereitschaft für E-Reader, allerdings sind die Preise derzeit noch für viele zu hoch. Das Preisniveau für E-Reader liegt in Deutschland zwischen 190 und 650 EUR, zwei Drittel der Konsumenten möchten jedoch nur 200 EUR dafür bezahlen. Wertvoll sind auch Zahlen zur Zahlungsbereitschaft von E-Books.

Außerdem werden Geschäftsmodelle und Herausforderungen beleuchtet, die sich durch die dynamische Entwicklung der E-Reader und Tablets ergeben. 

Bei den Geschäftsmodellen wird zwischen B2C und B2B differenziert und speziell im B2C-Markt werden Produktkonzepte internationaler Medienkonzerne vorgestellt. Bei den Herausforderungen für Verlage werden unter anderem die Entwicklung von Online-Marketing Know-how als wesentliche Kernkompentenz im Unternehmen genannt. Weitere zentrale Herausforderungen für Medienunternehmen sind die Entwicklung einer innovationsfreudigen Unternehmenskultur und das Recruiting von Talenten die in digitalen Welten vernetzt denken können – damit verbunden ist die Personalentwicklung zum Ausbau der Kernkompetenzen.

Quelle: Kirchner + Robrecht management consultants

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